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DemografieNetzwerk Nordwest e. V. (DNN e. V.)

Gesundheitsförderung/Gesundheitsmanagement
Arbeitszeit/Lebensarbeitszeit
Arbeit - Organisation
Weiterbildung/Qualifizierung (Wissen, Lernen)
Erfahrungsmanagement - Wissenstransfer
Führung Unternehmenskultur (Annerkennung/Wertschätzung)
Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Unternehmensnachfolge

  • Gesundheitsförderung/Gesundheitsmanagement
    Gesundheit ist wesentlich zum Erhalt der Leistungs- und Beschäftigungsfähigkeit: Verhaltens- und verhältnispräventive betriebliche Gesundheitsförderung sollte daher frühzeitig beginnen. Wichtig ist ein strukturiertes Vorgehen, das mit einer Bedarfsanalyse anfängt. Maßnahmen können beispielsweise die ergonomische Optimierung am Arbeitsplatz, Verbesserung der Mitarbeiterführung, die Förderung der körperlichen Fitness, Entspannungsangebote oder Ernährungsseminare sein
    .

  • Arbeitszeit/Lebensarbeitszeit
    Generelle Regeln hinsichtlich Arbeitszeit aufzustellen fällt schwer, da individuelle Unterschiede groß sein können. Grundsätzlich gilt: Je älter ein Mitarbeiter/ eine Mitarbeiterin ist, desto kürzer sollte der durchschnittliche Arbeitstag sein und desto mehr flexible (kurze) Pausen ermöglichen es, die Arbeitskraft zu erhalten. (Langzeit) Arbeitszeitkonten sind beispielsweise eine sinvolles Instrument zur flexiblen Anpassung von Arbeitszeiten.

  • Arbeit - Organisation
    Alternsgerechte Arbeitsgestaltung zielt auf einen ausgewogenen Belastungs-Mix, der die körperlichen und psychischen Leistungspotenziale der Beschäftigten angemessen fordert und damit auch fördert. Veränderte Arbeitsfähigkeit kann durch Anpassung von Arbeitsplatz und Arbeitsumgebung ermöglicht werden sowie durch alternsgerechten Personaleinsatz, indem etwa neue Einsatzmöglichkeiten geschaffen werden, erfolgen
    .

  • Weiterbildung/Qualifizierung (Wissen, Lernen)
    Die Zeiten, in denen eine Ausbildung das ganze Leben reichte, sind vorbei. Wissensbestände müssen ständig gepflegt und erweitert werden. Ökonomisch ist es sinnvoller das Know- How von vorhandenen Arbeitskräften durch Weiterbildung zu steigern, anstatt dieses durch jüngere mit weniger Erfahrungswissen zu ersetzen. Gefördert wird eine Unternehmenskultur, die lebenslanges Lernens als generationenübergreifende Aufgabe der Personalentwicklung versteht.

  • Erfahrungsmanagement - Wissenstransfer
    Erfahrungsmanagement ermöglicht, das vielfältige Wissen und die vielfältigen Erfahrung der Mitarbeiter im Betrieb besser nutzbar zu machen. Wissensverlust durch die Pensionierung von einzelnen Schlüsselpersonen kann durch Wissenstransfer- Strategien wie Jobrotation mit gefördertem Stellvertretereinsatz entgegengewirkt werden.

  • Führung Unternehmenskultur (Annerkennung/Wertschätzung)
    Für den Erhalt und die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit ist nichts so wichtig wie gutes Führungsverhalten und gute Arbeit von Vorgesetzten (Ilmarinen). Erwerbstätige wünschen sich mehr Anerkennung der eigenen Arbeitsleistung durch die Vorgesetzten und sehen hierin eine zentrale Motivation, um ihrer derzeitigen Berufstätigkeit bis zum 65. Lebensjahr nachzugehen. Aspekte guter Führung sind beispielsweise eine wertschätzende Einstellung gegenüber dem Alter und eine Kommunikationsfähigkeit, die alle Generationen dabei unterstützen, respektvoll und produktiv zusammenzuarbeiten.

  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie
    Eine bessere Vereinbarkeit von beruflichen und privaten Verpflichtungen ist für viele Erwerbstätige eine wesentliche Voraussetzung, um ihrer gegenwärtigen Arbeit bis zum Renteneintritt nachgehen zu können. Für älter werdende Beschäftigte steht dabei die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege von Angehörigen im Vordergrund.

  • Unternehmensnachfolge
    Viele Unternehmen finden bereits heute keinen geeigneten Nachfolger. Das ist vermeidbar, denn es geht um Arbeitsplätze, ein Lebenswerk und ggf. um die Altersvorsorge des Unternehmers. Sie erhalten von uns Unterstützung in der Vorbereitung und Umsetzung der Übertragung Ihres Unternehmens an einen geeigneten internen oder externen Nachfolger. Dies kann mit der Entwicklung einer Konzeption beginnen und beinhaltet anschließend u. a. die Ergreifung von begleitenden Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Unternehmens sowie die Ermittlung des Unternehmenswertes, die Gestaltung der Modalitäten (Finanzierung) bis hin zur Begleitung des Nachfolgers.

  • Wenn Sie als Unternehmen oder Institution durch Angebote in den genannten Handlungsfeldern aktiv werden, können Sie zahlreiche positive Wirkungen erzielen:

    Senkung des Krankenstandes,
    Verzicht auf krankheitsbedingte Kündigung,
    Erhalt des Erfahrungswissens Älterer Beschäftigter,
    Optimierung der Arbeits- und Betriebsorganisation,
    Schnellere Rückkehr aus pflegebedingter Auszeit,
    Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit


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